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Kaffeejoghurt & Kaffeeeis

Die Frage ob im Kaffeejoghurt, bzw. im Kaffeeeis auch wirklich Kaffee enthalten ist, beschäftigt mich schon lange. Dieses Thema interessiert sicher besonders Eltern, Lehrer oder andere Pädagogen, die sich mit Kindern auseinandersetzen. Erst kürzlich erzählte mir ein Verwandter, von seinem Kind, dessen Lieblingssorte in jeglicher Hinsicht Kaffee sei. Natürlich stellt sich dabei die Frage, nach dem Coffein, der für Kinder nicht gerade gesund sein soll. Aber auch Erwachsene möchten sicher wissen, ob der tägliche Becher Joghurt vielleicht auch zum Wach-sein beiträgt. Wer nach wie vor den vollen Kaffeegeschmack sucht, wird auf seinen heißgeliebten Kaffee sicher nicht verzichten, da der Geschmack von Kaffeejoghurt, ja auch eine völlig andere Sache ist. Dann gibt es natürlich auch Menschen die nur den Geschmack des Kaffeejoghurts, aber nicht den Kaffee selbst mögen. Bei meiner Recherche im Internet über die Inhaltsstoffe von Kaffeeeis und Joghurt, stieß ich auf Begriffe wie „Kaffeezubereitung“, oder „Kaffeeextrakt“; aber auch „Kaffeepulver“.  Was das nun genau alles heißen soll, kann ich leider nicht sagen. Wahrscheinlich muss sich jeder selbst ein Bild von den Inhaltsstoffen im Produkt machen, das wird von Joghurt zu Joghurt verschieden sein. Sicher kann man auch in der Eisdiele nach den Inhaltsstoffen, bzw. dem Coffein fragen. Fest steht, dass am Ende jeder selbst entscheiden muss, was und wieviel davon er seinem Kind gibt. Aber auch, ob einem selbst der Kaffee im Joghurt oder Eis guttut.

Coffein (Trimethylxanthin)

Die Chemie des Kaffees

Sola dosis facit venenum – Nur die Dosis macht das Gift

Coffein (1,3,7-Trimethylxanthin)

Coffein (1,3,7-Trimethylxanthin)

Kaffeebohnen beinhalten Coffein, wenig Theobromin und Theophyllin; Kaffeesäure, Chlorogensäure,  fettes Öl mit Cafestol, Sitosterin, Stigmasterin, Dihydrositosterin, Coffeasterin; Trigonellin, Gerbstoffe, Cholin und über 700 Aromastoffe.
Kaffee wird vor allem wegen seiner anregenden Wirkung getrunken, was zum größten Teil auf den Coffeingehalt zurückzuführen ist. Coffein regt das Zentralnervensystem an, beseitigt Müdigkeitserscheinungen, wirkt harntreibend und erhöht die Konzentrationskraft des Herzens. Es erweitert Gefäße an Herzen, Nieren und Haut, ohne den normalen Blutdruck zu senken.

Allerdings können größere Coffeinmengen zu Muskelzittern, Schlaflosigkeit, Magenreizung, Durchfall, Kopfschmerzen oder  Konzentrationsschwäche führen. Eine Dosis von ca. 10g Coffein (über 100 Tassen Kaffee) kann bei Erwachsenen zum Tod führen;  für Kinder ist die letale Dosis deutlich geringer.

Kaffeesäure (3,4-Dihydroxyzimtsäure)

Kaffeesäure (3,4-Dihydroxyzimtsäure)

Die Chlorogensäure, ein Ester der Kaffee- und der Chinasäure, hat eine harntreibende Wirkung. Durch spezielle Röstverfahren wird diese Säure reduziert und es ensteht ein „reizarmer“ Kaffe. Kaffee- und Chlorogensäure stimmulieren auch die Magensaftsekertion.

Chlorogensäure und Trigonellein sollen die Erreger Streptococcus mutans, jene Bakterien die für Karies verantwortlich sind, abtöten. Allerdings sollte das Zähneputzen nicht durch eine Tasse Espresso ersetzt werden.

Cholin wirkt unter anderem der Fettablagerund in der Leber entgegen.

Das Trinken von Kaffee, hat also seine Vor- und Nachteile – „Alle Ding‘ sind Gift, und nichts ohn‘ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“, wie schon Paracelsus sagte.

Von der Wirkung des Kaffees

Dass Kaffee wach macht, ist fast jedem Kind bekannt. Auch weiß man, dass das negative oder positive Ausmaße haben kann. Wer kennt das nicht, das nächtliche Autofahren, oder die Überstunden? Kaffee kann in diesen Situationen von Vorteil sein, genauso kann es aber auch nerven, abends nicht einschlafen zu können und genau zu wissen, dass es an dem Kaffee liegt, den man wohl ein Stündchen zu spät getrunken hat.
Kaffee hat aber auch viele andere Auswirkungen auf den Körper: Koffein unterdrückt nämlich nicht nur die Schläfrigkeit, und macht uns wach, sondern steigert zudem auch die Leistungsfähigkeit, was natürlich durchaus positiv sein kann. Aber bei so vielen Vorteilen, klingt es doch auch logisch, dass der Begriff „Abhängigkeit“ immer öfter fällt. Wenn man lange, regelmäßig Kaffee trinkt, kann es sein, dass der „Entzug“ dem Körper schwer fällt und sich durch Kopfschmerz oder sonstige Beschwerden äußert. Ebenso kann die Blutdruck-steigernde Wirkung des Coffeeins, welche die Gefäse verengt, aber auch Kopfschmerzen lindern. Ein Espresso wirkt auch bei mir Wunder bei Kofschmerzen manchmal Wunder. Die Wirkung des Kaffees hat also durchaus viele Vor- und Nachteile – man muss die Vorteile nur zu nutzen wissen.

Kaffee in der Schwangerschaft

Kaffee in der Schwangerschaft

Kaffee in der SchwangerschaftOb Kaffee unbedenklich in der Schwangerschaft ist oder nicht, darüber scheinen sich die Wissenschaftler nicht wirklich einig zu sein. Fest steht eher, dass übermäßiger Genuss das Wachstum des Kindes beeinflussen kann. Bis zu 300 mg Koffein wird allgemein als unbedenklich erachtet.

Eine werdende Mutter sollte dem einfach ein ‚Schnippchen‘ schlagen und stattdessen entkoffeinierten Kaffee trinken. Er schmeckt genauso frisch und aromatisch wie der koffeinhaltige Kaffee, hat aber keine der eventuell schädigenden Substanzen. Jedoch steht einer Tasse guten Kaffees am Morgen und am Nachmittag auch nichts im Wege, da hier nur knapp mehr als 100 mg Koffein konsumiert werden. Ein Espresso hat hingegen sogar noch weniger, nämlich nur 40 Milligramm Koffein pro Tasse.