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Von Arabica, Robusta und der richtigen Mischung

Es gibt eine Vielzahl von Kaffeesorten. Mit der Zeit haben sich jedoch vor allem zwei Sorten durchgesetzt – und zwar die Kaffeesorten Arabica und Robusta. Vor allem Arabica ist im Weltmarkt des Kaffees stark vertreten und ist mit ca. 60% die wichtigste Kaffeesorte. Der Arabica-Kaffee erzeugt etwas weniger und hellere Crema, und hat einen höheren Säuregehalt als die Robusta Sorte. Dafür ist Arabica weniger bitter und hat feinere, fruchtigere Geschmacksnoten.

Robusta hingegen kann länger geröstet werden, und enthält dadurch weniger Säure. Robusta-Bohnen erzeugen eine dunklere und deutlich sattere Crema, deshalb ist Robusta vor allem für Espresso-Mischungen ein wichtiger Bestandteil. Robusta enthält deutlich mehr Koffein als die Arabica-Bohne.

Je nach persönlichem Geschmack gibt es Mischungsverhältnisse von 50%-100% – wobei 100% Arabicas von Kaffee-Experten nicht unbedingt immer bevorzugt und oft als nicht ausgewogen beschrieben werden.

Nespresso bietet mit „Arpeggio“ (einer meiner persönlichen Lieblingsespressos) einen 100% Arabica mit sehr kräftigem Aroma. Die Mischung aus Süd- und Mittelamerikanischen Arabicasorten wird ausgiebig geröstet, und wird von Nespresso auf der Stufe 9 eingeteilt.

Von der Stärke her gesehen ist Nespressos Sorte „Roma“ gleich eine Stufe neben Arpeggio angesiedelt. Die Nespresso Kapsel  der Stufe 8 ist ein Beispiel für eine Arabica/Robusta Mischung. Die Arabica-Sorte, die von Nespresso für die Roma-Mischung verwendet wird, stammt wieder aus Mittelamerika. Der Robusta-Anteil stammt aus Brasilien. Roma wird leicht geröstet, und enthält dadurch intensive, ausgiebige und langanhaltende Aromen.

Wie kann man Robusta und Arabica-Bohnen unterscheiden?

Eigentlich ganz einfach: Robusta-Bohnen haben einen breiteren, geraden Schlitz, Arabica-Bohnen eine schmalere „S-förmige“ Einkerbung.