Nespresso Test

In meinem Büro steht seit kurzem eine Nespressomaschine, die wir (meine Kollegen, auch allesamt Kaffeejunkies) einem scheidenden Arbeitskollegen abgekauft haben. Das Teil war ja nicht teuer, das Geschäft macht Nespresso ja mit den Kapseln (oder Tabs), die man um 0,35 Euro das Stück beim Nespresso Shop erwerben kann. Zuzüglich Versandspesen muss man für eine Zehnerpackung um die 3,80 Euro rechnen. Aber letztlich zahlt man für den Kaffee vom Kaffeeautomaten ja auch ungefähr dasselbe – und der kann vom Geschmack her mit einem Nespresso ja nicht konkurrieren. Natürlich kann man die Packungen auch in ausgewählten Nespresso-Shops kaufen: Da wird man dann gleich auf einen Kaffee mit eingeladen :-) Aber leider sind diese Geschäfte wirklich ausgewählt und befinden sich nicht in jeder Stadt oder Dorf. Sei’s drum.

Auf ihrer Website preist Nespresso „die Geheimnisse der Kapsel“, die aufgrund von Form und Farbe die Vorfreude auf den Kaffeegenuss steigert. Na ja: So toll finde ich die Kapseln nun auch wieder nicht, aber schmecken tut der Kaffee schon. Mit der exklusiven, eleganten Schiene scheint das Unternehmen (dahinter steckt ja der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlè) aber Erfolg zu haben. Und ich glaube kaum, dass das alleine George Clooney als Testimonial zu verdanken ist.

Weil es bei den Nespresso-Kapseln 16 unterschiedliche Geschmäcker (Nespresso nennt sie Grand Crus) gibt, habe ich beschlossen, einen Vergleichstest durchzuführen. Jede Woche stelle ich jetzt eine dieser Geschmacksnoten vor (vom Capriccio bis zum Decaffeinato) und erstelle dann meine ganz persönliche Nespresso-Rangliste. Ob ich mich als Nespresso-Tester bewerben soll, um so an gratis Kapseln zu kommen?

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