Kaffee-Wissen

Melange

Klassische Kaffeesorten in Österreich

Es gibt unzählige Variationen, wenn es um die Zubereitung von Kaffee geht. Besonders auffällig ist das nicht nur in einem italienischen Café, sondern auch wenn man eines der zahlreichen Kaffeehäuser in Österreich betritt. Ein paar Varianten dieser traditionellen Heißgetränke aus Wiener Traditionskaffeehäusern, möchte ich heute erklären:

  • Der Schwarze oder auch Mokka ist dem Espresso ähnlich. Es gibt ihn in einer großen oder kleinen Version. Er wird mit heißem Wasser unter Druck hergestellt.
  • Als Kleinen Braunen bezeichnet man einen kleinen Schwarzen, der mit Kaffeeobers serviert wird. Der Kaffeetrinker kann dann selbst bestimmen, wie viel Obers im Braunen sein soll. Und selbst das Mischverhältnis bestimmen. Als großer Brauner wird dabei die doppelte Menge bezeichnet.
  • Ein Verlängerter ist ein kleiner Brauner, bzw. auch Mokka (Schwarzer), jedoch wird er mit der doppelten Menge an W
    asser hergestellt.
  • Ein Melange ähnelt dem Cappuccino, ein Verlängerter mit Milch, meist Milchschaum.
  • Als Wiener Eiskaffee bezeichnet man kalten Kaffee mit einigen Kugeln Vanilleeis oft ist Schlagobers dabei um das ganze abzurunden.
  • Der Kapuziner ist ein kleiner Schwarzer mit wenigen Tropfen Schlagobers, sodass der Kaffee die Farbe einer Kapuzinerkutte annimmt.
  • Eine Schale Gold ist eigentlich ein Brauner, nur mit mehr Obers. Es entsteht dadurch eine goldene Farbe.
  • Als Einspänner bezeichnet man einen großen Schwarzen im Glas mit sehr viel Schlagobers. Serviert wird er mit extra Staubzucker.

Natürlich bieten lange nicht alle Kaffeehäuser die hier vorgestellte Auswahl an. Aber die Typischen Kaffees wie der Kleine bzw. große Braune oder der Verlängerte gehören heute noch zu den meist bestelltesten Kaffeesorten in Wiener Kaffeehäusern.

 

Ich hoffe, dass ich ein wenig Licht in das Dunkel der Kaffeesorten gebracht haben!

Melange

Wikipedia über „Wiener Kaffeehaus“

Neulich stieß ich bei Wikipedia auf den Artikel der „Wiener Kaffeehäuser“. Lustig fand ich dabei: Offenbar muss der Begriff „Kaffeehaus“ und die Betonung auf die zweite Silbe „fee“ erklärt werden. Gibt es doch sogar ein Hörbeispiel zur genauen Veranschaulichung. Erwähnenswert ist auch die ausführliche Liste der bekanntesten Wiener Kaffeehäuser!
Wirklich interessant!

http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kaffeehaus

Von der Wirkung des Kaffees

Dass Kaffee wach macht, ist fast jedem Kind bekannt. Auch weiß man, dass das negative oder positive Ausmaße haben kann. Wer kennt das nicht, das nächtliche Autofahren, oder die Überstunden? Kaffee kann in diesen Situationen von Vorteil sein, genauso kann es aber auch nerven, abends nicht einschlafen zu können und genau zu wissen, dass es an dem Kaffee liegt, den man wohl ein Stündchen zu spät getrunken hat.
Kaffee hat aber auch viele andere Auswirkungen auf den Körper: Koffein unterdrückt nämlich nicht nur die Schläfrigkeit, und macht uns wach, sondern steigert zudem auch die Leistungsfähigkeit, was natürlich durchaus positiv sein kann. Aber bei so vielen Vorteilen, klingt es doch auch logisch, dass der Begriff „Abhängigkeit“ immer öfter fällt. Wenn man lange, regelmäßig Kaffee trinkt, kann es sein, dass der „Entzug“ dem Körper schwer fällt und sich durch Kopfschmerz oder sonstige Beschwerden äußert. Ebenso kann die Blutdruck-steigernde Wirkung des Coffeeins, welche die Gefäse verengt, aber auch Kopfschmerzen lindern. Ein Espresso wirkt auch bei mir Wunder bei Kofschmerzen manchmal Wunder. Die Wirkung des Kaffees hat also durchaus viele Vor- und Nachteile – man muss die Vorteile nur zu nutzen wissen.

Kaffee im Garten

Kaffee kann man auch anders nutzen! Wenn man den Kaffee genossen hat, sollte man den verschwendeten Kaffeesatz nicht einfach entsorgen. Nein, gib ihn doch stattdessen einfach in dein Blumenbeet und deine Pflanzen werden es dir danken. Pflanzen brauchen für ein gutes Wachstum Stoffe wie Kalium, Stickstoff und Phosphor, die im Kaffee enthalten sind. Kaffeesatz lockt unteranderem Regenwürmer an, die die Erde auflockern. Deshalb ist Kaffee auch für den Komposthaufen bestens geeignet. Zudem ist Kaffeesatz sauer und deshalb senkt er den pH- Wert des Bodens , was sich vor allem bei Pflanzen eignet, die sauren Boden bevorzugen. Am besten verwendet man im Garten trockenen Kaffeesatz, ein nasser Kaffeesatz könnte nämlich leicht zur Schimmelbildung führen, was eher kontraproduktiv wäre. Ausprobieren lohnt sich!

Von der richtigen Kaffee Röstung

Der Kaffeebohne wird es heiß, wenn sie zum Rösten kommt: 200 bis 260°C befreien gut 800 unterschiedliche Aromen in der Kaffeebohne. Damit diese nicht verloren gehen, wird der Kaffee auch erst im Importland endbearbeitet. Hell geröstet hat der Kaffee einen mehr säuerlichen, aber weniger bitteren Geschmack. Um so länger er geröstet wird, um so süßlicher und bitterer schmeckt er. Die Bohne wird durch die Temperaturen erst dicker und verliert ihre äußere Haut, zum Schluss hat sie aber bis zu 20% weniger Gewicht und wird tiefbraun. Es gibt die spanische, italienische, wiener, kontinentale, amerikanische oder helle Röstung. Die richtige Röstung macht letztendlich den Kaffee aus, daher ist es auch der wichtigste Vorgang in der Bereitung. Dauer und Temperatur bestimmen das spätere Aroma.